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Kreistagwahl am 7. Juni 2009

 

Die Wahlergebnisse

 

 

 

 

Unsere Stichworte

Angesichts der fortschreitenden Flächenversiegelung in
unserem Land ist auch in unserem Kreis ein Umdenken fällig.
Ob Kiesabbau, Freizeitparks oder Straßenbau – erst sind
Umweltauswirkungen und Alternativen ernsthaft zu untersuchen.
Wir unterstützen Umweltinitiativen vor Ort.

Weil wir in unserer Landschaft verwurzelt sind, die regionale und ökologische Landwirtschaft unterstützen und natürliche und gesunde Lebensmittel wollen, setzen wir uns für eine „gentechnikfreie Landwirtschaft im Kreis Biberach“ ein.

Es bleibt ökologisch sinnvoll, den Abfall mechanisch-biologisch
vorzubehandeln, bevor er in den großen Ofen nach Ulm wandert.
Deshalb ist hier ernsthaft nach Lösungen zu suchen, die auch
ökonomisch tragbar sind.

Wilde Müllablagerung und illegale Müllverbrennung im
eigenen Ofen oder im Garten muss ernsthafter bekämpft werden.
Insgesamt muss Müllvermeidung
stärker in den Vordergrund gerückt werden.

Bei der Erweiterung des Berufsschulzentrums wurde ein vorbildliches Niedrigenergiekonzept umgesetzt. Dies soll als Beispiel
für weitere Baumaßnahmen im Landkreis ausstrahlen.

Wir treten für das ehrgeizige Ziel ein, dass bis zum Jahr 2030 der gesamte Energiebedarf zu 100 % mit regenerativen Energien und somit CO2-neutral abgedeckt wird.



Unsere Verkehrspolitik setzt auf Verkehrsvermeidung.
Der öffentliche Personennahverkehr und intelligente Verkehrskonzepte können entscheidend dazu beitragen, die bestehende Situation zu verbessern.

Der Grundsatz nachhaltiger Finanzpolitik muss auch für
den Straßenbau gelten. Die Instandhaltung und Verbesserung
bestehender Straßen hat dabei für uns Priorität.
Gigantische und ökologisch bedenkliche Trassenplanungen
im Straßenbau lehnen wir ab.

GLOBAL DENKEN - LOKAL HANDELN

Wir unterstützen die Inhalte der "Lokalen Agenda 21"
für eine nachhaltige Entwicklung und fordern,
entsprechende Prozesse im Kreis Biberach einzuleiten.

Die Krankenhäuser und Pflegeheime
liegen uns sehr am Herzen.
Die Krankenhäuser sind so wichtige
Einrichtungen des Kreises, dass sie
nicht aus der Hand gegeben werden dürfen.
Wir möchten die Dezentralität erhalten.
Es ist wichtig, die Einrichtungen auf hohem Niveau zu führen,
ohne die Wirtschaftlichkeit aus den Augen zu verlieren.

Das Schicksal der Flüchtlingsfamilien im
Landkreis darf uns nicht gleichgültig sein. Das
Landratsamt soll Familien, die seit Jahren hier
leben und arbeiten und integriert sind, durch
Erteilung von Duldungen die drohende
Abschiebung ersparen.

VORSORGEN IST BILLIGER ALS SPÄTER REPARIEREN

Gewaltprävention ist ein richtiger Ansatz,
der an unseren Schulen weiter ausgebaut werden muss.

Durch den demographischen Wandel steigt die Zahl
alter und damit auch pflegebedürftiger Personen.
Für diese Menschen wollen wir optimale Versorgungen erreichen.
Solange wie möglich sollen sie in ihrer angestammten Umgebung bleiben können. Deshalb möchten wir einen Schwerpunkt auf ambulante Hilfemaßnahmen legen. Wenn ein Heimaufenthalt nicht zu umgehen ist, so sollen die Einrichtungen wohnortnah sein und eine individuelle Versorgung bieten.

GESTALTEN STATT VERWALTEN


VERWALTUNG



Zu einer regionalen Wirtschaftsförderung gehören ein
existenzgründungsfreundliches Klima, ein Abbau von Bürokratie und die Förderung weicher Standortfaktoren wie etwa eine
optimale Kinderbetreuung zur Vereinbarung von Familie und Beruf.